


Für die Germanen war der Holunder (Sambucus Nigra) oder Hollerbusch ein heiliger Busch und wer einen Holunder fällte oder vernichtete, der bekam so richtig Ärger und harte Strafen. Aus dieser Zeit resultiert wohl noch die Sage, dass der Holunder die Wohnstatt von guten, manchmal weniger guten Geistern, gar Hexen sei, und dass Mensch mit ihm gut umzugehen habe.

Vom Holunder hat man früher alle Teile verwendet. Inzwischen haben sich die Menschen jedoch weitgehend auf die Ernte von Früchten und Blüten beschränkt. Und obwohl der Holunder selbst sehr genügsam und anspruchslos ist, fast überall wächst, hat er sehr viel zu geben. Aus seinen Blüten können (neben ihrer medizinischen Verwendung)
Seine Früchte, kleine schwarze Beeren, die im Reifezustand wie schwere, dunkle Perlen an ihren Dolden nach unten hängen,

In der Pfalz, nicht nur entlang der Deutschen Weinstraße, ist der Holunder überall zu finden. Im Frühling verbreitet er seinen süßaromatischen Duft, und seine üppigen weissen Blütendolden leuchten weithin.

Man nehme pro 1 Liter Sirup:
Beim Pflücken der Holunderblüten sehr darauf achten, dass sich keine Läuse oder andere "Viiiiecher" an den Stengeln festklammern. Im Bedarfsfalle die netten Tierchen abschütteln. Stengel, an denen Läuse kleben, wählt man vernünftigerweise gar nicht erst aus.
Den Zucker im kochenden Wasser vollständig auflösen,
Das ganze 2 volle Tage an einem kühleren Ort ziehen lassen, was in diesem Frühling nun wirklich kein Problem war.
Danach die Flüssigkeit abseihen, in heiss ausgespülte Flaschen füllen, zumachen und abkühlen lassen. Hält gut ein Jahr und länger.
Schmeckt super: kalt und heiss
oder
Der Fantasie sind eigentlich kaum Grenzen gesetzt. Doch sparsam damit umgehen - es ist wirklich mächtig viel Zucker.

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