Kräuter und Blumen

Der Giersch!

Dieses Kraut gehört zu den unbeliebtesten Kräutern bei Gartenliebhabern und Gärtnern. Das ist in der Pfalz auch nicht anders, als anderswo.

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Endloses Wurzelgeflecht schiebt sich unterirdisch durch den Garten, wenn Giersch erst mal angekommen ist. Das hört nicht auf, das bekommt man nicht heraus, das treibt einen in den .....sinn! Dichtes Blätterdach überdeckt alles, was da sonst noch im Garten gerne wachsen würde. Kann aber nicht, weil Giersch bereits da ist! 

Hat man endlich Stunden damit zugebracht, Blätter und Wurzeln auszureissen,

  • freut man sich über einen "gemachten Garten"
  • doch schon eine Woche später 
  • strecken die ersten Frischlinge dieses ungezogenen Krautes
  • ihre Jungblätter wieder aus der Erde.
Unerhört, denkt so manch einer und ist verzweifelt. Tja, Sie haben eben nicht ALLES ausgerissen. Denn wenn Sie auch nur ein winziges Stück übersehen haben, was nun wirklich keine Kunst ist, so wachsen aus diesem Stückchen jede Menge neuer Giersch - leins nach.

Doch wussten Sie, dass der Giersch auch ein richtig leckeres Wildkraut ist?!

  • ein Wildkraut, das man z.B. wie Spinat zubereiten kann
  • ein Wildkraut aus dem man leckeren Pesto machen kann
  • und anderes mehr? 

Das könnte Frieden in den Garten bringen und so betrachtet könnte man sich sogar freuen, dass er da ist. Man kann ihn ja ernten!

Doch Vorsicht! Leicht kann man den Giersch mit anderen seiner Gattung (Doldenblütler) verwechseln, die giftig sind. Den geniessbaren Giersch erkennt man daran, dass der Querschnitt seines Blatt - Stengels dreieckig ist. 


 
 

Giersch - Aegopodium Podagraria. - Über Städte und Natur, die Jahreszeiten, Mensch und Mundart an der Deutsche Weinstraße / Pfalz. (Druckansicht)